Mastrettungsübung am Kahlenberg

Dienstag, 7. April 2009, 11:09 Uhr
 | 
Verfasser: Peter

Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, wurde mit der Wiener Feuerwehr Anfang April eine Mastrettungsübung durchgeführt.

 

Angenommen wurde ein Verunglückter (mein Kollege Paul), der auf ca. 78m Höhe außen am Mast an einer FABA-Schiene bewusstlos in seinem Klettergeschirr hängt.

 

Da die Gefahr eines Hängetraumas besteht, musste die Rettung in einer stabilen Lage so rasch als möglich erfolgen. Die Feuerwehr wurde per Notruf 122 verständigt, und unter dem Hinweis auf die Höhe wurde die Höhenrettung der Wiener Feuerwehr zusätzlich alarmiert.

 

Um bei diesem Rettungseinsatz alle Komponenten des doch sehr spezifischen „Gebäudes“ zu beüben, wurde der Verunglückte zuerst von der Außenleiter durch ein Untersteigen von der Leiter geborgen, danach im Rohrmast bis auf 35m abgeseilt und vom Dach der unteren Plattform außen abgeseilt (dieser unterste Teil wurde mit einem Dummy durchgeführt).

 

Aus dieser Übung konnten wertvolle Erkenntnisse für den Ernstfall seitens des Senderbetriebspersonal bzw. der Feuerwehr gewonnen werden.

Da der Sendebetrieb uneingeschränkt fortgeführt wurde, konnte aufgrund der starken elektromagnetischen Felder nicht in einem höheren Bereich geübt werden.“