Innovativ: Drohne checkt ORS-Senderanlage

Donnerstag, 10. Juni 2021, 12:00 Uhr

Das österreichweit bewährte ORS-Sendernetz wird laufend durchgecheckt, denn bei der hohen Empfangsqualität gibt es keinen Kompromiss. An der Großsenderanlage Gaisberg in Salzburg wurde nun eine innovative, neue Messmethodik mit einer Spezial-Drohne getestet.

VIDEO: An der ORS-Großsenderanlage Salzburg Gaisberg wurde ein alternatives Drohnen-Messsystem erfolgreich getestet.

Testflug am Gaisberg

Die ORS überprüft regelmäßig die Charakteristik und Leistung ihrer Senderanlagen an rund 430 Sendestandorten. Eine der wichtigsten ist die Großsenderanlage am Gaisberg, denn sie versorgt eine halbe Million Menschen im Salzburger Stadtgebiet und dessen Umland mit TV- und Radioprogrammen. Nun kam erstmals ein alternatives Messystem mittels einer Spezial-Drohne zum Einsatz, die von der deutschen ARGE Rundfunk-Betriebstechnik entwickelt wurde.

Spezial-Drohne fliegt und misst präzise

Drohnenmessungen bei Senderanlagen waren bislang eine Herausforderung, da diese aufgrund der Vielzahl an Signalen oft ungenau waren. Mit der neuen Drohne ist es nun möglich, genaueste Messungen in knapp 100 Metern Höhe bei Großsenderanlagen durchzuführen. Somit können flexibel und universell die Sendercharakteristik und Leistungen wie Senderpegel oder Absenkwinkel überprüft werden.

"Die Drohne ist mit knapp 15 Kilo extrem leicht und besticht durch ihre Flug- und Messgenauigkeit. Zudem ist sie auch gegen Sendereinstrahlungen abgeschirmt", freut sich Carolin Jesberger von der ARGE Rundfunk-Betriebstechnik über die hohe Qualität ihrer neuen „Assistentin“.

Neue Mess-Technik für besten TV- und Radioempfang

Ob DVB-T2, DAB+ oder UKW - die Messergebnisse in Salzburg zeigen klar, dass das alternative Drohnen-Messystem ein voller Erfolg ist. "Alle Messparameter der Senderanlage konnten erfolgreich verifiziert werden. Mit dieser Messmethodik können wir zukünftig viele unserer Senderanlagen servicieren. Damit garantieren wir weiterhin besten TV- und Radioempfang österreichweit!", so ORS-Projektmanager Martin Kubicek.

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