Abschaltung der analogen UKW-Verbreitung über Kabelnetze

Freitag, 07.10.2016, 13:45 Uhr | Verfasser: Peter

Da wir in letzter Zeit vermehrt Anfragen wegen der Abschaltung vom UKW Radio über Kabel erhalten anbei die offizielle Stellungnahme des ORF:

Die Umstellung der Kabelnetze von analog auf digital wurde von der Rundfunkbehörde im Digitalisierungskonzept 2015 festgelegt.

Hier der Wortlaut aus diesem Dokument: „Die KommAustria empfiehlt aus Aspekten der Frequenzökonomie sowie der Meinungs- und Angebotsvielfalt die vollständige Digitalisierung der Kabelnetze. Die Festlegung des Abschaltzeitpunktes der analogen Kabelnetze mit 01.09.2016 scheint zur Umsetzung der Empfehlung geeignet.“

Der ORF ist über diese Verordnung informiert, hat aber keine rechtliche Möglichkeit über die technische Verbreitung in Kabelnetzen zu bestimmen. Mit dieser Umstellung sollen in den Kabelnetzen Kapazitäten zur Übertragung von Datenverkehr frei gemacht werden. Da der ORF davon ausgeht, dass eine beträchtliche Anzahl an Radiotunern und Stereoanlagen mit der Kabelsteckdose verbunden sind ist, haben der ORF und die Privatradios in einem gemeinsamen Schreiben an die Kabelbetreiber darauf hingewiesen, dass bei der Digitalisierung der Kabelnetze ganz besonders auf die Nutzer von UKW-Radios Bedacht genommen werden sollte. Dies hat einige Anbieter dazu bewogen, Adapter für die Umsetzung auf analoge Audioausgänge anzubieten. Das funktioniert in einigen Nutzungsszenarien sehr gut; leider werden diese Adapter nicht gratis angeboten.

Als zusätzlichen neuen Service für den Radioempfang schaltet der ORF im Zuge des Umstieges auf DVB-T2 (simpliTV) die ORF-Radioprogramme unverschlüsselt und in hoher Qualität auf die Sender des terrestrischen Fernsehens auf. Damit sind per USB-Stick oder günstiger Empfangsbox die ORF-Radios auch über Zimmerantenne digital empfangbar. Darüber hinaus hat der ORF leider keinen Einfluss auf die Angebote und Leistungen der Kabelnetzbetreiber. Für weitere Fragen, müssen wir daher, auf den Kabelnetzbetreiber verweisen.

Mamaburli: Ich verwende allerdings OR152 F und nicht die kastrierte Version

FT, am 19.10.2017, 21:28 Uhr

@Mamaburli: Das Anschlusskabel ist schon ok, weil es am TV Ausgang angesteckt werden soll, weil sich die Dig. Radio Frequenzen im Sonderkananal bzw. im UHF Bereich befinden und die kommen eben nur am TV Ausgang heraus. In so einem Fall einfach einen 2fach Verteiler in die Tv Ausgangsbuchse und an diesen dann TV u. Kabelrec. anstecken. Der Konsumenttest ist mir nicht bekannt, aber über d. OR 152 kann ich nichts negatives sagen, wird von mir aber nur selten benutzt, weil in meinem Fall nur Grundversorgung vorhanden.

FT, am 19.10.2017, 21:20 Uhr

Vorsicht vor den Radio Konvertern OR 152 (59 Euro) und OR 153 (139 Euro) ! Der VKI (Konsument 10/2017, 9) testete beide Geräte mit folgendem Ergebnis: "Überzeugen können uns die von UPC angebotenen Geräte nicht. Es handelt sich offensichtlich um 'abgespeckte' TV-Receiver, was man u.a. am TV-Antenneneingang erkennt. Wahrscheinlich liegt auch deshalb das falsche Kabel bei, das nicht in die Radio-Antennenbuchse passt. Kopfhörerausgang gibt es keinen. Die Lautsprecher des OR 153 klingen mäßig. Ärgerlich: Sie lassen sich beim Anstecken externer Lautsprecher nicht abschalten und der Lautstärkeregler beeinflusst gleichzeitig das Signal des digitalen Ausgangs."

Mamaburli, am 19.10.2017, 10:28 Uhr

@ Franz; Eine alphabetische Reihung mit MHz - siehe UPC-Digital-Sammelthread 693 unter overclockers.at - verbessert die Lesbarkeit. Auch die farbliche Hervorhebung aktueller Änderungen (274 MHz/S 17) wäre nicht schlecht. Die inkompetente Öffentlichkeitsarbeit von UPC - Austria ist ein Dauerärgernis!

Mamaburli, am 05.09.2017, 13:17 Uhr

Heute hätte Kabel Fernsehen und Radio abgeschaltet werden sollen doch der abschalttermin Verschiebt sich auf einen "rechtzeitig genannten Termin" ich wohne im bez mödling

Chris, am 27.06.2017, 19:38 Uhr

so weit bin ich im Hören bei diesem Radioprogramm noch gar nicht vorgedrungen.... Fakt ist: das was in Österreich passiert hat mit Fernsehen und Radio nichts mehr zu tun....

Hansi, am 01.04.2017, 23:08 Uhr

Dann höre mal rein, bevor du wieder deinen Senf dazugibst. Radio Maria über Mux F (alt, ich komme ja nicht aus Wien) hat den besten Ton aller Verbreitungswege. Ich kann das Programm auch 2x über UKW empfangen und es wird leider über Astra zugeführt, wo die Tonqualität sehr zu wünschen übrig lässt.

Andreas M., am 01.04.2017, 09:56 Uhr

Radio Maria via DVB-T2 in MP2 und 96 Kbit/s???? Wieso wird dieses Programm nicht wie die Fernsehprogramme mit Dolby Digital Plus gesendet???? Die ORS muss man einfach nicht verstehen....

Hansi, am 31.03.2017, 21:07 Uhr

@Mamaburli: Preisgünstig deswegen, weil ich d. Rec. bei Will-Haben erworben habe. zBsp. Wisi or 152 dvbc hd zu 15 eur, oder HEAD 7200 zu ca 10 eur. Danach auf d. Parameter des Kabelbetr. eingestellt, Sendersuchlauf getätigt und schon war alles ok. Die reinen Ö-progr. sind zBsp. in d. kostenlosen Grundversorgung von Upc vorhanden.

FT, am 28.03.2017, 17:55 Uhr

@FT: Und welche "preisgünstigen Kabel - Rec." waren das? Marke? Type? Firmwareversion?

Mamaburli, am 28.03.2017, 12:53 Uhr

@Hansi: UPC, vormals Telekabel ist seit den 80ziger Jahren auch in unserer Region südl. Nö aktiv, da einige größere Gemeinden mit entsprechenden Wohnanlagen vorhanden waren bzw. neu errichtet wurden und dadurch auf kleinerer Fläche mehr Anschlüsse erreicht werden konnten, so auch an meinem Standort. Als dann ca. um 2003 herum die Satschüsseln an den südseitigen Balkonen immer mehr wurden, hat die Hausverwaltung endlich reagiert und eine Sat-Gem. Anl. installieren lassen. Vorher hatte man immer damit argumentiert, daß ohnehin Kabelfernsehen vorhanden sei, wenn der Wunsch nach mehr Programmvielfalt herangetragen wurde. Seit diesem Zeitpunkt gibt es an meinem Standort 3 Empfangswege.- Sat- dvb-c Grundversorgung- dvbt-2 Mit der Sat- Install. hat UPC natürlich viele Kunden verloren aber einge durch das Breitbandangebot wieder dazugewonnen. Im Vergleich Preis-Leistung TV-Angebot schaut UPC gegenüber Kabel-Plus relativ alt aus.

FT, am 22.03.2017, 21:17 Uhr

@Franz B. Beim Sendersuchlauf hängt es in erster Linie davon ab, ob es das Empfangsgerät erlaubt, zwischen Alle od. nur freie Sender Suchlauf wählen zu können. In unserer Region war die Umstellung bereits voriges Jahr, und ich musste bei einigen Haushalten in meinem pers. Umfeld bei Geräten die noch keinen dig. Tuner verbaut hatten, durch Erwerb von preisgünstigen Kabel-Rec. die Umstellung durchführen. Bei dieser Gelegenheit habe ich mir die ent- sprechenden Frequenzdaten archiviert, um in Zukunft darauf zurückgreifen zu können, denn von UPC werden diese Daten wie ein Staatsgeheimnis behandelt. Bei anderen Kabelbetreibern ist das überhaupt kein Problem bzw. ist online abrufbar. Ich habe im Oktober vorigen Jahres ein mail zu diesem Thema an UPC geschrieben. Die Antwort war- man wird das Anliegen weiterreichen. Seit dem habe ich aber nichts mehr davon gehört.

FT, am 22.03.2017, 20:21 Uhr

@Franz In Wien kann man ohne Satschüssel den Fernseher aus dem Fenster werfen. Die Österreicher konnten noch nie Fernsehen machen, sie können es nicht und sie werden es niemals können. Und Wien ist nunmal so das österreichischste was es so gibt... und von dort entstand auch der Unfug wie simpliTV. UPC nützt doch nur die Wiener Stadteigenschaften aus: oft gibt es keine Möglichkeit eine Satschüssel zu installieren. Schon mal beobachtet? Die Kabelbetreiber sind vor allem in den Ballungsräumen überteuert und unattraktiv. Wenn in Niederösterreich Kabelplus so viel Unfug machen würde, dann würde sich der Umsatz von Satschüsseln ziemlich erhöhen.

Hansi, am 22.03.2017, 08:58 Uhr

Seit heute sind bei UPC(1160) auch die restlichen analogen 13 Sender (ORF1, 2 etc.) mit dem UPC-Insert wie schon vorher die restlichen 17 aufgeschaltet worden. Auf diesem Insert wird darauf hingewiesen dass man einen automatischen digitalen Sendersuchlauf durch Eingeben diverser Daten wie: Provider UPC, Netzwerk-ID: 43168 etc. eingeben muß. Der Erfolg sind dann ca. 340 gefundene TV-Sender wobei davon nur 67 Programme unverschlüsselt empfangbar sind und das raussortieren äußerst mühsam ist, da manche Programme 3-4 mal auf verschiedenen Kanälen aufgeschaltet sind. Einfacher wäre es für den Konsumenten einen automatischen Sendersuchlauf von nur unverschlüsselten Sendern ohne Angabe des Providers etc. durchzuführen da man dann die gefundenen 67 Programme leichter sortieren kann. Aber das will die UPC nicht. LG Franz aus Wien

Franz Brazda, am 21.03.2017, 16:15 Uhr

Seit gestern wurde das UPC-UKW in Wien 1160 wirklich abgeschaltet. Jetzt macht das UKW-Scannen wieder Spass. Man könnte jetzt auch neue terr. UKW-Frequenzen (107,8 MHz ua. zB.) für lokale Radios in Wien erschliessen. Im TV sind die analogen Kanäle noch on air. ORF 1, 2, 3, Puls4, ServusTV, ATV, OKTO, W24, Sat1, RTL, Pro7, VOX, ORF Sport+ sind mit Hinweis-Lauftext noch aufgeschaltet, die restlichen 16 Sender haben ein UPC-Insert mit dem Text dass das analoge Programmangebot von UPC eingestellt wurde und zugleich wird auf die digitale Umsteig-Möglichkeit mit techn. Erklärung hingewiesen. LG Franz aus Wien

Franz Brazda, am 15.03.2017, 09:33 Uhr

Über simplitv hat nun die Konsumentenzeitschrift auch berichtet: http://www.konsument.at/settopboxen032017

Hansi, am 09.03.2017, 09:36 Uhr

@DerSepp: Da Sie offenbar nicht ausreichend informiert sind, empfehle ich Ihnen, die beiden Sachbücher "Internetradio" und "Radiohören mit DAB und DAB+" von Thomas Riegler mit der gebotenen Sorgfalt zu lesen. Die Vor- und Nachteile beider Verbreitungstechniken werden dort ausführlich dargestellt.

Mamaburli, am 06.03.2017, 10:53 Uhr

@Josef: das kann ich nur unterstreichen. Übrigens ich höre auch immer wieder gerne BR Heimat - wenn entweder der Tradimix oder die Schmankerlstunde läuft. ... und ich bin 30 :-)

Hansi, am 05.03.2017, 09:27 Uhr

Zum Thema Streaming: das ist für Leute, die sonst kein Internet brauchen/wollen viel zu aufwändig und zu teuer. Mein Großvater mit sein BR Heimat ist so ein Fall. Da ist DAB+ die einfachere Lösung. Wie sonst sollte er seine Musik hören, über UKW gibt es seine Musik nicht mehr.

Josef , am 04.03.2017, 23:36 Uhr

Alle die dort gegen DAB+ schreiben sind einfach blöd studierte. Anders kann man nicht erklären. Besonders die, die sich mit "ja aber man kann Internet nutzen wenn man mehr will" argumentieren. Nur beim Internet wird man als neuer Radiosender, der noch nie auf UKW oder DAB+ war nicht bekannt, noch gefunden! Man muß erstmal viel Werbung schalten (die Zeitungs-,Radio-, TV-verläger schalten keine Werbung der Konkurrenz, die betreiben bzw. haben Anteile an ihren Lokalsendern) bei DAB+ bist du als Radiosender schon in der Liste mit drin. Ego werde ich bei DAB eher gefunden und gehört werden als im Web. Der Radiohörer hat mit dem Internet auch mehr Nachteile als mit UKW oder DAB+. In der Schweiz hatte man es schon gehabt das Strom- und Internet komplett landesweit ausgefallen sind. Die öffendlichen Rechtlichen Sender inkl. ihrer UKW und DAB+ Netze lauften weiter. Dann die Sache mit dem löchrigen Mobilfunknetz und die Tatsache das nicht alle schnelles DSL Internet zuhause geliefert bekommen und solang jedes Jahr am Silvester die Mobilfunknetze zusammenbrechen braucht man mir gar nicht mit "nur noch Internet für alles" kommen. DAB+ ist eine gute Sache. Wer es nicht braucht, soll weiterhin UKW hören. Sollte irgendwann mal UKW komplett von DAB+ abgelöst werden. Kann man sich für wenig Geld einen kleinen Adapter zulegen der das DAB+ Signal auf UKW umsetz. Womit sogar alte Röhrenradios Funktionfäig bleiben. Mit DAB+ braucht kein UKW Radio weggeworfen werden.

Michael, am 04.03.2017, 07:24 Uhr

@DerSepp Internet ist mobil, auf Baustellen, am Arbeitsplatz beschiessen. Ständig bricht es ab und die Datenrate kann man mobil meisten auch nicht festlegen. Das macht das Handy bzw. die Apple. Beim Internet muss zu jeden extra Bandbreite gesendet werden. Das ist erst recht nicht ökologisch, wenn man unser Mobilfunknetz mit Radiodiensten zumüllt. DAB+ ist in der Tat eine gute Sache. Endlich kann man wieder deutschsprachrige Schlager- und Volksmusik (BR) unkompliziert hören. Gerade für ältere Leute ohne Internet eine berreichung. In Südtirol klappt es hervorragtet

Florian , am 04.03.2017, 06:14 Uhr

@DerSepp: ich werde von niemanden bezahlt, ich bin eher Quälgeist der österreichischen Rundfunkmedien. DAB+ ist eine super Sache. Leider wird oftmals Quantität statt Qualität betrieben, darum die niedrigen Bitraten. Im Auto ist DAB+ schon eine Bereicherung. Außerdem bin ich mittlerweile Medientechniker an der Universität Passau - ich weiß was ich sage. (Ich wohne immer noch in Österreich) Internet ersetzt keine Grundversorgung - DAB+ jedoch schon.

Hansi, am 01.03.2017, 23:01 Uhr

DAB+ ist genau so ein sinnloser Mist wie DAB: Geldverschwendung ohne Ende, Sinn und Verstand, kennen oder gar hören tut's sowieso keiner außer irgendwelcher Wichtigtuer, die sich für was besseres halten, mit Abstand die sinnloseste "Technologie" des 21. Jahrhunderts. Und wozu extra neue Radios kaufen, die dann bei der nächsten Umstellung in wenigen Jahren sicher genauso wieder in den Müll wandern werden wie nagelneue DVB-T-Receiver wegen dem inkompatiblen DVB-T2? Alle DAB-Sender haben einen Livestream in meist höherer Bitrate und besserer Qualität im Internet, wer diese Programme hören will ist sowieso hier besser bedient. Ich verstehe beim besten Willen nicht, was Leute wie Hansi so toll an DAB finden. Oder werdet ihr etwa von irgendwelchen Privatsendern bezahlt um ständig wie kleine Kinder gegen UKW und den ORF herumzumaulen? Mir scheint das fast so ...

DerSepp, am 01.03.2017, 17:13 Uhr

UKW ist gestern - heute ist DAB+, Internetradio, Sat/DVB-C Radio. Bzw. in Österreich DVB-T2 Radio. Es wurde ja auch mal Zeit UKW abzudrehen.

Hansi, am 22.02.2017, 15:29 Uhr

Es ist eine Frechheit, bei einen Riesen-Wohnbau wie Alt Erlaa, daß der Platzhirsch UPC sich nicht um seine Kunden kümmert und NICHT INFORMIERT, was wirklich zu tun ist. Auch die Auskunft ist sehr dürftig, wie zB. stecken sie ein dünnes Kabel an. Wir kommen wieder in die Steinzeit. Ich habe eine sündteure Musikanlage und muß mich mit so etwas herumschlagen. Da ja heute wahrscheinlich viele Leute in mehreren Zimmern Radio hören wollen, braucht man jetzt überall eine Zusatz-Box. Alleine der Platzaufwand ist ein Problem. Eine Hoch für den tollen Fortschritt. Im Endeffekt wieder nur eine Abzocke.

Günther Rammel, am 21.02.2017, 20:49 Uhr

In Wien verfügen viele zigtausende Haushalte nicht einmal über eine Hausantenne was bisher ganz wesentlich zum Geschäftserfolg der Telekabel/später UPC beigetragen hat. So konnte man neben dem TV mit dem UKW Radio die österreichischen und auch viele ausländische Radioprogramme hören. Dies wird jetzt einfach abgeschaltet ohne dass die Empfangsboxen eine adäquater Ersatz wären, denn sie blockieren vielfach den einzigen Aux Eingang der Radiogeräte und man bräuchte für jeden Radio so eine Box. Mir bleibt der Eindruck dass hier alle etwas mitzureden haben außer die Gebührenzahler und Kunden.

michael, am 21.11.2016, 20:19 Uhr

nur noch unprofessionell - ich freu mich immer mehr darüber, dass ich in der Nähe zu Deutschland lebe. Zuerst kündigt ihr die Regionalprogramme an, dann kurzfristig doch nicht und dafür u. a. Kronehit verschlüsselt. Österreichisches Radio interessiert mich schon lang nicht mehr. ORF ist auch nur noch wegen der Zeit im Bild interessant...

Hansi, am 31.10.2016, 15:33 Uhr

Leider sind die Regionalprogramme (W,N,B) in Wien nicht wie von peter (ors) am 10.10. angekündigt, mit 27.10.2016 auf dvb-t2 aufgeschaltet worden. Heißt das, dass wir nach Abschaltung des Kabelradios, wir für diese Programme wieder eine UKW Antenne installieren müssen (die wir vor 30 Jahren demontiert haben!)?

Manfred, am 31.10.2016, 12:31 Uhr

Bernhard@Die UPC-dig. Radioprogramme könne Sie auch mit einem handels- üblichen dig. Receiver für Kabel TV empfangen, die bereits auf will haben at ab ca. 25,- eur angeboten werden. Die Abschaltung soll in Wien Anfang 2017 erfolgen.

FT, am 25.10.2016, 18:18 Uhr

Die Umstellung von analog auf digital ist ja nicht schlecht, aber wieviele AV-receiver haben mehr als einen ukw-tuner? DAB/DAB+ haben wenige Modelle und ohne ORF-Radios auch nicht ernstzunehmen. DVB-C für UPC oder DVB-T2 für terrestrisch haben wenig bis karkeine Receiver. Der sogenannte "Adapter" den UPC anbietet, ist in Wirklichkeit eine Settop-Box die nur Audio ausgibt. Sollte UPC die UKW Programme abdrehen, werde ich wieder umstecken und UKW terrestrisch empfangen. So wie man das die letzten Jahrzehnte gemacht hat.

bernhard, am 25.10.2016, 10:58 Uhr

Der ORF blockiert ja mit Kronehit nur deshalb damit ja nicht weitere Mitbewerber Platz haben...

Hansi, am 22.10.2016, 22:08 Uhr

DAB error by ORF

Günter, am 22.10.2016, 16:17 Uhr

Die Ausstrahlung von Radioprogrammen über DVB-T2 ist schon "toll". Irgendwie blöd nur, dass es keine DVB-T2-Radios zu kaufen gibt. Da stellt sich mir doch stark die Frage, ab wann der ORF sich mal bequemt, in DAB+ auszustrahlen?

max007, am 19.10.2016, 11:52 Uhr

@Andreas Die Radioprogramme (W,N,B Regional + FM4 + Ö3) werden in Dolby Digital+ mit 96kbit/s encodiert. Ö1 mit 256 kbit/s in Dolby Digital+ mit 5.1 In Wien,NÖ und Bgld ab 27.10.2016

peter (ors), am 10.10.2016, 08:03 Uhr

Ach der Platzhirsch ORF/ORS schon wieder... ihr tut doch mit Ellbogen das was ihr wollt. Im Kabel soll auf einmal ja keine Umstellung sein, da ja die "Adapter" nicht kostenlos sind... hingegen beim terrestrischen Standard stellt ihr nicht nur auf DVB-T2 um sondern verschlüsselt auch noch. Diese "Adapter" sind auch nicht gratis... und durch die Verschlüsselung ist man durch die freie Auswahl auch noch eingeschränkt... Ist das schön, dass deutsches DAB+ und DVB-T vom Untersberg empfangen kann. Beim Bayerischen Rundfunk laufen Konzept und Planung zu solchen Umstellung weitaus professioneller und überlegter. ORF - so einen Rundfunk brauch ich nicht mehr. Wieso könnt ihr nicht so wie in Südtirol sein. DAS nennt man kundenfreundlich.

Hansi, am 09.10.2016, 23:52 Uhr

Ich glaube,daß die Mehrheit Österreicher ohnehin mit ein paar RF-Progrmmen auskommen,speziell die ältere Generation. Die Jüngeren konsumieren Prg. die meistens nur aus Musik bestehen aus der Konserve od. Handy. Die ö-Prg. hätte man schon als eine Art Grundversorgung am Kabel drauflassen können. Lt. Simpli-Prg. Liste ab 27.10 sind die ORF- RF Prg. bereits gelistet.

FT, am 08.10.2016, 18:12 Uhr

Einfach nur das Radiokabel von der UPC-Dose abstecken, stattdessen eine Langdrahtantenne oder UKW- Dipolantenne (wie damals) anschliessen und einen UKW-Sendersuchlauf durchführen und gegebenfalls abspeichern. Dazu benötige ich keine DVB-T2 oder sonstige kostenpflichtige angebotene Kabelbox.

Franz Brazda, am 08.10.2016, 13:47 Uhr

Gibt es schon einen Termin, wann die Radios auf DVB-T2 aufgeschaltet werden? Von welchen Bitraten sprechen wir bei "hoher Qualität"? Kann man damit rechnen, dass die ORF-Radios dann auch über Satellit in "hoher Qualität" verbreitet werden? Bisher ist das ja nur bei Österreich 1 der Fall.

Andreas Knedlik, am 08.10.2016, 11:19 Uhr

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Peter

Ich plane mit meinen Kollegen Encoding, Multiplexing und Encryption der digitalen Signale (DVB+, DAB) sowie die gesamte Satellitenübertragungstechnik. In der Freizeit beschäftige ich mich mit  Astronomie und Musik.