ORS und VIDI

Erfolgreiche Zusammenarbeit

Übertragung der Live-Bilder von den Spielen der deutschen Eishockey-Liga (del 2013/2014)

Zum DEL-Saisonbeginn 2013/14 wurde das von der VIDI GmbH geplante, ausfallsichere Glasfasernetz zum Transport der TV-Produktionssignale aus 14 deutschen Eishockey-Stadien nach Salzburg zum dortigen Red Bull Media House in Betrieb genommen.

Mitte September 2013 - mit der Partie ERC Ingolstadt gegen die Eisbären Berlin - nahm ein hochmodernes Live-Netzwerk zur Übertragung aller Spiele der aktuellen DEL-Saison seinen Betrieb auf. Der Video-Übertragungs-Spezialist, die deutsche VIDI GmbH aus Darmstadt war in Partnerschaft mit der ORS für die Konzeption und Realisierung des Video-Weitverkehrs-Netzwerkes, der technischen Glasfaseranbindung aller 14 Hallen in Deutschland, des ARD Sternpunkts in Frankfurt sowie des ZDF in Mainz und die Zuführung des Signals an das Red Bull Media House in Salzburg verantwortlich.

Die technischen Leistungsdaten des digitalen Netzwerkes

Drei HD-Sendewege nach Salzburg, zwei HD Empfangswege, eine LAN-Verbindung 10 MBit/s für Datenkommunikation auf einer GB-Ethernet Schnittstelle und eine gleichwertige LAN-Verbindung für Sprachkommunikation.

Die besonderen Herausforderungen an die Planer der Netzwerkkonfiguration lagen, neben einer ausfallsicheren, redundanten Signalwegeführung, in der unterschiedlichen Spieldauer (ein Spiel kann bis zu vier Stunden dauern) und auch darin, dass einige Spiele parallel stattfinden.

Signalübertragung des Confederation Cup 2013 von Brasilien aus in die Welt

Das Team der ORS und des deutschen Übertragungsspezialisten VIDI war für die Signal-Übertragung aller Fußball-Spiele des Confederation Cup 2013 verantwortlich. Bereits bei der EURO 2008 und EURO 2012 stellte das Team seine qualitativ-hochwertigen Leistungen unter Beweis – die Spiele wurden ohne technische Zwischenfälle übertragen.

Zahlreiche Sendespezialisten von VIDI und der ORS übernahmen vor Ort das Video-Signal vom Übertragungswagen, der direkt vor dem jeweiligen Fußballstadion stand. Dort wurde das Video-Signal in der Folge aufbereitet und über Glasfaserleitungen ins IBC (International Broadcast Center) weitergeleitet. Vom IBC aus wurden die Spiele über die Rundfunkanstalten in die Welt übertragen.

4K absolute Bild-Qualität

Der Confederation Cup war ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft von Live-Sportübertragungen im 4K-Format. Beim Confederation Cup wurden diese neuen Technologie- und Produktionsansätze bei drei Fußball-Spielen getestet. 4K bietet die vierfache Auflösung von 2K und wird bereits für Kinoproduktionen erfolgreich genutzt. Im 4K-Format aufgezeichnete Inhalte sind von absolut perfekter Bild-Qualität.

 

Fussball WM 2014 - reibungslose Video-Signal-Übertragung

Die ORS war unter der Federführung von VIDI, dem deutschen Übertragungsspezialisten, für die Live-Übertragungen der WM-Fußballspiele (12. Juni bis 13. Juli 2014) verantwortlich.

Ein Team von rund 50  VIDI- und  ORS-Mitarbeitern war für die reibungslose Video-Signal-Übertragung der Fußball WM 2014 aus den 12 Spielstätten in Brasilien verantwortlich.

Über acht Tonnen technisches Equipment wurde nach Brasilien transportiert. Das technische Equipment wie Encoder und Multiplexe wurden von ORS- und VIDI-Mitarbeitern probeweise im Vorfeld aufgebaut und getestet, sodass es vor Ort bei der Live-Übertragung der Spiele zu keinen Komplikationen kommt sondern alles perfekt abläuft – und so war es dann auch. Detail-Einschulungen für alle technischen Geräte garantierten ein großartiges TV-Erlebnis für alle Fußballfans weltweit.

Der Weg des TV-Signals

  1. Live-Übertragung der Fußball WM Spiele
  2. Empfang der TV-Kamera-Signale
  3. Signalaufbereitung und Anpassung an die Glasfaserleitungen
  4. Signalübergabe von ORS/VIDI an die FIFA
  5. Weltweite Signalübergabe an Rundfunkanstalten mit Übertragungsrechten


Zahlen und Fakten auf einen Blick:

  • Die Übertragung je nach technischem Standard (DVB-S/T/C oder IPTV) kann zwischen einer und 80 Sekunden dauern.
  • Das Signal überquert binnen einer Sekunde den Atlantik von Brasilien nach Österreich via Glasfaserkabel.
  • Die Übertragung über den Astra Satelliten dauert ca. 3 Sekunden

    Exkurs:
    Die Terrestrik ist der schnellste Übertragungsstandard: nur 1-2 Sekunden von der Sendeanlage bis zur Zimmerantenne.
    Beim Kabel kostet das Komprimieren und Senden des Signals ca. 5 Sekunden IP-basiertes Fernsehen kann bis zu 80 Sekunden vom Anbieter bis zum TV Konsumenten dauern