Der Österreichische Rundfunk - ORF

Am Beginn des Sendebetriebes stand das Farbfernsehen

Der ORF nahm den regelmäßigen Sendebetrieb von FS1 (heute ORF eins) im Jahr 1955 auf, sechs Jahre später erfolgte die Erweiterung um das zweite ORF-Programm FS2 (heute ORF 2).

 

Der erste Meilenstein war die Einführung des Farbfernsehens Anfang 1969: Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker am 1. Jänner 1969 wurde in Farbe (PAL) gezeigt. Danach wurde bis 1998 ausschließlich analog und terrestrisch gesendet.

 

 

TV-Programme erstmals via Satellit

Im Jänner 1998 startete der Sendebetrieb via Satellit – von Beginn an digital. Vom Satelliten ASTRA 1G wechselte der ORF Mitte des Jahres 2000 auf den Satelliten ASTRA 1H, über den bis heute gesendet wird. Die Satellitenplattform ORF DIGITAL steht ausschließlich in verschlüsselter Form, aufgrund des Urheberrechts von TV-Inhalten, zur Verfügung.

 

 

Die Digitalisierung des Antennenfernsehens

Die erste große Herausforderung für die ORS war die Digitalisierung des terrestrischen Rundfunks in Österreich (ORF eins, ORF 2, ORF Sport Plus), die 2006 begonnen hat und Mitte 2011 erfolgreich abgeschlossen werden konnte (siehe Referenzprojekt DVB-T).

 

 

Signalaufbereitung für Kabel

Zur Verbreitung via Kabel realisierte die ORS einen Kabelmultiplex für die zentrale Signalaufbereitung der österreichischen „Must-Carry“-Programme (ORF eins, ORF 2, ATV und PULS 4). Die österreichischen Kabelnetzbetreiber können zwei Multiplex-Signale vom nächstgelegenen ORF Landesstudio abgreifen und ihrem Headendsystem direkt zuführen. Diese DVB-Signale werden unverschlüsselt und ohne dynamische Komponentenschaltung übertragen.