Pilotprojekt: Intelligente Vernetzung von Maschinen

Pilotprojekt: Intelligente Vernetzung von Maschinen

Zeitgleich mit der „URBAN FUTURE Global Conference“ (18. bis 19. November 2014) in Graz wurde ein Pilotprojekt, das Unternehmen in Österreich ermöglicht, neue Informationstechnologien gezielt im Kontext „Smart City“ sowie generelle Anwendungsfälle im Bereich Machine to Machine (M2M) Kommunikation zu testen, gestartet.

Um Möglichkeiten und Anwendungsszenarien für Services des Internet of things oder wie es auch genannt wird Internet of everythings über eine ausschließlich für die Kommunikation verbundener Objekte konzipierten Infrastruktur zu evaluieren, wurde auf eine eigens für M2M-Anwendungen entwickelte, kostengünstige und energieeffiziente Lösung im UNB-Netz zurückgegriffen.

Über Sensoren, die an zunächst unscheinbaren Objekten im urbanen Raum angebracht werden, verleiht man diesen plötzlich eine Stimme. So kann sich der Müllcontainer zu Wort melden, wenn er entleert werden „muss“, der Parkplatz sich mitteilen, wenn er „Kundschaft“ braucht oder das Fahrrad laut „hier“ rufen, wenn es dem Besitzer entwendet wurde.

Mit dem Know-how der ORS im Bereich der Sendetechnik konnte gemeinsam mit SIGFOX das Datennetz für das „Internet der Dinge“ realisieret werden. Denn die ORS betreibt in Österreich ein flächendeckendes Netz – auf dem letzten Stand der Technik – mit rund 430 Sendestandorten. Im Zuge dieses Pilotprojektes wurden drei Standorte in Graz mit Antennen, die über dem 868 MHz-Bereich senden, für sechs Monate mit dem notwendigen technischen Equipment von SIGFOX aufgerüstet. Nach Ablauf der 6 Monate wurden die Stationen bis Ende des Jahres 2015 in Wien aufgebaut um Unternehmen in der Bundeshauptstadt Anwendungstests in dem Netzwerk zu ermöglichen.

 

Kostengünstige und energieautarke Lösung

Entwickelt wurde diese Technologie, die auf „Internet der Dinge“-Anwendungen zugeschnitten ist, von SIGFOX. Es werden dabei sehr kurze Informationen – ähnlich wie SMS – über das Netz geschickt. Diese Informationen brauchen sehr wenig Energie und können über große Distanzen kostengünstig übertragen werden. Oft reicht hier eine einfache Information, die nur „eine Handvoll“ Bits groß ist. Dank dieser Voraussetzungen wird ermöglicht die intelligente Vernetzung von Dingen in allen Lebensbereichen zu integrieren. Die ORS mit ihrer Infrastruktur möchte als Netzbetreiber in Österreich dafür die Grundlage schaffen.